Matinee-Vortrag: Mozartpflege im „Dritten Reich“

Matinee-Vortrag: Mozartpflege im „Dritten Reich“

Projektkategorie: Veranstaltung
Von: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Würzburg und Unterfranken e.V.
Geplanter Veranstaltungsort: Gemeindezentrum Shalom Europa
Geplanter Veranstaltungszeitraum: Sonntag, 6. Juni 2021, 11 Uhr

Matinee-Vortrag: Mozartpflege im „Dritten Reich“

Die Instrumentalisierung von Komponisten war eine bekannte Methode in der Nazi-Zeit. Neben der bekannteren Vereinnahmung Richard Wagners, ist es vor allem auch Wolfgang Amadé Mozart, dessen Werk und vor allem auch Leben sich für eine derartige ideelle Ausbeutung auf besondere Art und Weise eignete. „Das Dritte Reich wollte nach außen hin eine heile Welt simulieren und frisierte Mozart ungeniert zum süßlichen Rokoko-Apoll“, so der bekannte Dirigent und Mozart-Interpret Nikolaus Harnoncourt im Mozartjahr 2006.

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. lädt zum Matinee-Vortrag mit dem renommierten Mozart-Forscher Prof. Dr. Ulrich Konrad ins Jüdische Gemeindezentrum „Shalom Europa“ ein.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Corona-Pandemie eine Anmeldung zum Vortrag erforderlich ist und die Teilnehmerzahl begrenzt sein wird.
Wir bitten Sie herzlich, sich im Jüdischen Museum Shalom Europa für den Vortrag telefonisch unter 0931 40 41 4 41 (So 11-16 Uhr, Mo-Do 10-16 Uhr) oder per Email unter museum.shalomeuropa@gmx.de anzumelden. Herzlichen Dank!